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Pressemitteilung
24. November 2021

Liebe Medienvertreter*innen, liebe Kolleg*innen,

Afrika gilt als einer der wichtigsten Musikmärkte der Zukunft, funktioniert in weiten Teilen jedoch nach komplett eigenen Regeln, die sich Außenstehenden nur schwer erschließen. Am 25. November startet in Johannesburg die führende afrikanische Music Trade Conference ACCES, der als größter Plattform des gesamtafrikanischen Musikwirtschafts eine Schlüsselrolle zukommt, wenn es um das Verständnis und die Zusammenarbeit mit dem afrikanischen Musikmarkt geht. Nach einer erfolgreichen Partnerschaft mit der ACCES 2019 in Accra sowie einer rein digitalen pan-afrikanischen Edition im Frühjahr, kooperiert das Reeperbahn Festival im Rahmen der vom Auswärtigem Amt unterstützten Reeperbahn Festival International- Aktivitäten mit der diesjährigen ACCES. Das Reeperbahn Festival präsentiert in Johannesburg zwei Panels sowie die musikalischen Acts Sampa the Great (ZMB) und Yugen Blakrok (ZAF) im SHowcase-Programm der Konferenz. Wir freuen uns auf eine weitere pan-afrikanische Edition. 

Euer Frehn

 

 

Afrikas führende Musikkonferenz ACCES kooperiert mit dem Reeperbahn Festival 

 Das Programm Reeperbahn Festival International setzt seine Partnerschaft mit ACCES (Africa Conference for Collaborations, Exchange and Showcases), dem wichtigsten Event der pan-afrikanischen Musikindustrie der Music In Africa Foundation (MIAF), fort. Die diesjährige Ausgabe findet vom 25. bis 27. November in Johannesburg im Constitution Hill and Sci-Bono Discovery Centre statt.   

Die vom Auswärtigen Amt unterstützte Partnerschaft zwischen der MIAF und dem Reeperbahn Festival dient insbesondere der Förderung nachhaltiger Geschäftsbeziehungen und dem Austausch zwischen europäischen und afrikanischen Musikunternehmen und -fachleuten sowie der Schaffung von Auftrittsmöglichkeiten für Musiker und Musikerinnen auf beiden Kontinenten. Das Reeperbahn Festival möchte diese Ansätze weiterverfolgen, um die Zusammenarbeit zwischen den beiden Märkten zu stärken.   

Im Zuge des beiderseitigen Interesses, die Entdeckung afrikanischer Talente weltweit zu fördern, wird das Reeperbahn Festival afrikanische Talente auf der ACCES 2021 präsentieren. Die in diesem Jahr vom Reeperbahn Festival vorgestellten Künstlerinnen sind die sambische Rapperin Sampa the Great (ZMB) und die in Frankreich ansässige südafrikanische Hip-Hop-Künstlerin Yugen Blakrok (ZAF). Die beiden Musikerinnen sind ganz vorne dabei, wenn es darum geht, das Hip-Hop-Genre aus der Perspektive einer Diaspora heraus neu zu definieren, und werden ihre Kunst vor internationalen Branchenexpert*innen wie Festivalagent*innen, Eventveranstalter*innen und Labelverantwortlichen präsentieren können.    

 

„Die Partnerschaft mit dem Reeperbahn Festival soll den auftretenden Künstler*innen während der Konferenz so viele Chancen wie möglich bieten. Alle von uns präsentierten Acts erhalten die Gelegenheit, vor wichtigen Branchenakteur*innen aus der ganzen Welt aufzutreten und sich mit ihnen zu vernetzen, um ihre Karriere voranzubringen. Wir haben bei früheren ACCES-Konferenzen viele Erfolgsgeschichten von Künstler*innen gesehen, und die Beteiligung des Reeperbahn Festivals an der ACCES 2021 leistet einen unglaublich wertvollen Beitrag bei unseren Bestrebungen, afrikanische Musiker*innen auf dem Kontinent und in der Diaspora zu unterstützen.

Eddie Hatitye, Director MIAF 

 

„Das Reeperbahn Festival freut sich sehr, wieder in Afrika zu sein und an der ACCES in Johannesburg teilzunehmen. Nach unserer ersten erfolgreichen Reise nach Accra im Jahr 2019 und einer exklusiven digitalen panafrikanischen Ausgabe Anfang dieses Jahres haben wir das Gefühl, dass unsere Partnerschaft mit der MIAF, insbesondere mit dem wunderbaren Team dahinter, in diesen schwierigen Zeiten immer stärker geworden ist. Mehr denn je sollten jetzt Verbindungen zwischen Afrika und Europa geknüpft werden und wie keine andere Plattform bietet uns ACCES die Möglichkeit, dies zu erreichen und mehr über den afrikanischen Markt zu lernen. Wir bedanken uns herzlich beim Auswärtigem Amt, das all dies ermöglicht hat, und freuen uns darauf viele Vertreter*innen der afrikanischen Musikwirtschaft beim Reeperbahn Festival 2022 in Hamburg begrüßen zu dürfen.

Evelyn Sieber, Projektleitung Reeperbahn Festival International

 

Reeperbahn Festival wird eine kleine Gruppe europäischer Fachleute aus der Musikbranche nach Johannesburg bringen, um an dem Panel- Programm der Konferenz teilzunehmen und den B2B-Austausch und Partnerschaften mit ihren afrikanischen Kolleg*innen zu fördern. Im Jahr 2019 hat Reeperbahn Festival drei Künstler*innen und eine 30-köpfige Delegation zur ACCES in Accra, Ghana, gebracht. Ziel der Delegation war es, mehr über den lokalen Musikmarkt zu erfahren und Kontakte zu Musiker*innen aus dem gesamten afrikanischen Kontinent zu knüpfen.  

Auf der ACCES 2021 wird Reeperbahn Festival am 25. bzw. 26. November im Sci-Bono Discovery Centre in der Innenstadt Johannesburgs zwei Podiumsdiskussionen mit den Titeln Talent Development, Incubation and Investment Models for African Creators" (Talententwicklung, Inkubation und Investitionsmodelle für afrikanische Künstler*innen) und Empowering African Artists to Get Their Music Heard" (Wie afrikanische Künstler*innen ihre Musik zu Gehör bringen können) veranstalten. Bereits bestätigte Sprecher*innen der Podiumsdiskussion sind Laurent Bizot, Gründer des Labels Nø Førmat! (FRA), Colin Schrinner, Leiter von TuneCore Deutschland (DEU), Sevi Spanoudi, Gründer und CEO von Black Major (ZAF), Philip Edusei, Gründer von Unorthodox Media (GHA) und Mpumi Phillips, Vertriebsdirektor von The Orchard (ZAF), sowie weitere prominente Vertreter*innen der Musikindustrie.   

ACCES ist eine pan-afrikanische Branchenveranstaltung für Akteur*innen der Musikindustrie, auf der sie Ideen austauschen, neue Talente entdecken und Geschäftsverbindungen knüpfen können. ACCES findet jedes Jahr in einer anderen afrikanischen Stadt statt und zieht Menschen der Musikindustrie aus der ganzen Welt an. ACCES wird von der Music In Africa Foundation, einer gemeinnützigen und pan-afrikanischen Organisation, in Zusammenarbeit mit der Siemens Stiftung, dem Goethe-Institut, dem Reeperbahn Festival, Ditto Music, SACEM, Pro Helvetia und Tuerk Music durchgeführt.  

 
 
 
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